Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen

Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ Lernen)

Mai 2018



April 2018

Können Fotos lügen?

Wie können durch kreative Ideen Illusionen erzeugt werden? 

Damit beschäftigen wir uns im Kunstunterricht. Momentan findet eine Ideensammlung statt. Die Ideen werden dann besprochen und auf ihre Realisierbarkeit hin überprüft. Die ersten Fotos des Projekts zeigen, wie auf einfache Weise Größenverhältnisse und Proportionen verschoben werden können.

Weitere Überlegungen zum Thema könnten sein:

Wie beeinflussen und manipulieren uns Bilder/ Werbung im Alltag?


  • Dilara_1
  • Louis
  • Lukab
  • Nickb





Surreale Collagen und Geschichten

  • Fotobuch

 

  • Tony
  • Tony G

 

  • Fabian
  • Fabi Geschichte

 

  • Nick
  • Nick Geschichte


  • Michelle
  • Michelle Geschichte b


  • Sandro Bild
  • Sandro Geschichte


  • Danil
  • Danil G

 

  • Sandro1
  • Sandro G b

 

  • Emmanuel
  • Emmanuel G

 

  • Mareike_1
  • Mareika G



  • Celine_1
    Celine_1
  • Danil
    Danil
  • Emmanuel
    Emmanuel
  • Fabian
    Fabian
  • Sandro1
    Sandro1
  • Nick
    Nick
  • Sandro2
  • Michelle
  • Mareike_1

                                 

 

 

Unterricht  

Vorlesen, ein wichtiger Bestandteil unseres Unterrichts

Kinder mit Büchern vertraut machen, Interesse für Geschichten und das Lesen wecken, aufmerksam zuhören lernen. All das sind wichtige Voraussetzungen um sinnentnehmendes Lesen anzubahnen.

Kopfkinotraining mit Nebeneffekten

Das Vorlesen gerät immer mehr ins Hintertreffen. Es wird durch Medien, die per Knopfdruck zu bedienen sind, mehr und mehr verdrängt. Einige Schulen steuern mit einer Leseförderung durch Vorlesen entgegen.

Professor Belgrad ist ein entscheidender Verfechter des Vorlesens. Warum er vehement dafür eintritt, erklärt er den Lehrern.

Es ist eigentlich ganz einfach. "10 bis 15 Minuten Vorlesen und das drei bis vier Mal in der Woche" hat auf Kinder eine rundum positive Wirkung. Professor Jürgen Belgrad von der Pädagogischen Hochschule Weingarten hat das wissenschaftlich begründet und publiziert.

Lehrkräfte seien daher Lesevorbild und Lesemodell, meint Jürgen Belgrad.

Gleichzeitig übten sie eine Art Brückenfunktion aus, weil sie leseschwachen Schülern einen Zugang zur Literatur ermöglichten. Im Gegensatz zum Selberlesen müssen Schüler den Text nicht dekodieren. Das ist für manche so anstrengend, dass sie die Lust am Lesen verlieren. Wer einfach nur zuhören darf, versteht den Inhalt besser, weil er sich nicht mit dem Buchstabensalat auseinander setzen muss.

Welche Bücher vorgelesen werden, ist dabei sekundär. Wenn in den Geschichten bekannte Figuren vorkommen, wären die Kinder gut dabei, meinte Jürgen Belgrad. Sachbücher sind allerdings als Lektüre ungeeignet. Vorteil der Methode sei zudem, "dass Sie keinen großen Materialkoffer mit sich herumschleppen". Wie auch beim privaten Vorlesen daheim, wachsen zwischen Zuhörer und Lesenden zarte Bande. "Starke Beziehungseffekte", nennt das der Wissenschaftler. Der Zuhörer erfährt ungeteilte Aufmerksamkeit. Und das ist dann fast schon wieder so wie früher bei der Oma oder als man noch eine Gutenachtgeschichte vorgelesen bekam.

 

 

Nachgestaltung (van Gogh)